
Schon seit längerer Zeit steht das Muster “English Rose Tweed” auf meiner Das-will-ich-unbedingt-mal-Ausprobieren-Liste.
Aus den Resten von einer Jacke hatte ich viele größere und kleinere Reste (Wolle von Lana Grossa, Brigitte No 1) über, insgesamt 260 g. Das Garn ist durch einen Kaschmiranteil von 15% herrlich kuschelig. Ich habe mich für Nadelstärke 7 entschieden, da ich Schals und Tücher gern weich und locker mag. Eigentlich wird das Garn mit Nadelstärke 6 gestrickt.
Ich habe 130 Maschen angeschlagen. Wie ich schon vermutete, fällt das Muster leicht auseinander. Das Strickstück wird also immer weiter beim Stricken. Ich habe daher “normal” abgekettet und nicht mit einem extra dehnbaren Abschluss gearbeitet.
Für das Muster eine Maschenzahl teilbar durch 2 anschlagen. Wenn ihr das Muster in der Runde strickt (so habe ich das gemacht), einfach die geraden Reihen (Rückreihen) durch linke Maschen ersetzen. Lasst euch nicht durch das kompliziert wirkende Muster abschrecken. Es werden eigentlich immer zwei gleiche Reihen gestrickt, wobei die erste (ungerade) Reihe immer versetzt ausgeführt wird. Die zwölf Reihen Muster entstehen einfach durch die drei Farben, in denen das Original gestrickt wird.
Ich habe das Muster mit den Resten einfach fortlaufend gestrickt. In einigen Bereichen sieht es etwas unruhig aus.

Wer das Muster lieber klar abgetrennt mag, achtet darauf, den Farbwechsel immer am Rundenanfang nach zwei Runden durchzuführen.

Die Fäden habe ich an der Innenseite hochgeführt. Der Spannfaden ist nicht zu lang, und es gab eine saubere Nahtlinie.

Der Loop hat einen Umfang von 132 cm (an der weitesten Stelle) und ist 34 cm hoch. Die grüne Kante (oben) ist der extra eng abgekettete Rand:

Genau die richtige Größe, um ihn zwei Mal um den Hals zu schlingen oder ihn wie eine Kapuze über den Kopf zu ziehen.

Dies ist mein erster RUMS-Beitrag. Ich hoffe, ich habe alles richtig gemacht. Sonst bitte kurz Bescheid sagen.