An einem ganz normalen Dienstag …

[unbezahlte und unbeauftragte Werbung – Verlinkung von kostenfreien Anleitungen, Markennamen von Wolle werden genannt (gespendet für den Verein Herzenssache)]

Schon lange habe ich nicht mehr am 12von12 teilgenommen. Irgendwie hatte ich es aus den Augen verloren. Aber heute ist ein guter Tag für einen Neubeginn, denn den Dienstag versuche ich mir immer freizuhalten. Das gelingt mal mehr, mal weniger. Auf jeden Fall: keine Hausarbeit. Ich handarbeite viel, schmiede Pläne und schreibe oder veröffentliche einen neuen Blogbeitrag.

So beginnt der Tag immer gut - ich liebe die erste ruhige halbe Stunde, in der ich beim einem Kaffee lese oder auch schon mal ein bisschen handarbeite. Oder im Internet surfe …
So beginnt der Tag immer gut – ich liebe die erste ruhige halbe Stunde, in der ich bei einem Kaffee lese oder auch schon mal ein bisschen handarbeite. Oder im Internet surfe …

Dann kommt mein Waldspaziergang. Ich ordne meine Gedanken und plane den Tag.
Dann kommt mein Waldspaziergang. Ich ordne meine Gedanken und plane den Tag.
Die Schwimmtasche steht noch unausgepackt im Flur.
Die Schwimmtasche steht noch unausgepackt im Flur.

Gestern Abend war ich mehrere Stunden für mein zweites großes Hobby DLRG unterwegs. Ich war Badleitung während eines Schwimmkurses. Das ist oft sehr intensiv und anstrengend. Aber auch schön – wenn einer der Senioren erklärt, er wäre schon 50 Jahre im Verein und dann gekonnt mit einem Kopfsprung in das Becken hechtet. Oder ein Kind zum ersten Mal eine ganze Bahn durchs Schwimmbecken schafft.
Aufräumen mochte ich gestern Abend nicht mehr und der Bericht an unsere Badleiterin, die aufgrund eines Martinsumzuges verhindert war, steht auch an.

Seht ihr mein strahlendes Lächeln? Mein einziger Termin heute Morgen: meine erste Zahnreinigung und davon möchtet ihr bestimmt kein Foto sehen. Statt dessen zeige ich euch meinen “Körperanker”. Den habe ich schon vor vielen Jahren angelegt, und in stressigen Situationen drücke ich diesen Punkt. Die angenehmen Gefühle und Gedanken, die dann aktiviert werden, haben mir schon über viele Zahnarztbesuche hinweggeholfen.

mein Körperanker
mein Körperanker

Ich muss mehrere Projekte dringend fertigstellen. Dazu gehören diese Baby-Frühchen-Booties nach einer kostenfreien Anleitung.

Baby-Booties für Zwillinge - fast gleich und doch sehr unterschiedlich
Baby-Booties für Zwillinge – fast gleich und doch sehr unterschiedlich

Ich habe sie etwas kleiner gestrickt. Die genauen Maße stehen in meinem Ravelry-Projekt. Die Schühchen sind für die Zwillinge des Patenkindes meiner besten Freundin. Heute habe ich nur noch die Bändchen gehäkelt und durchgezogen. Hier kommt ihr zur kostenfreien Anleitung.

Unschwer zu erkennen: eine Baby-Wickeljacke.
Unschwer zu erkennen: eine Baby-Wickeljacke.

Die Baby-Strickjacke muss ich endlich zusammen nähen. Sie ist für den Verein Herzenssache. Die Babywolle wurde von Zitron gespendet.

Und was wird das?
Und was wird das? Auf jeden Fall muss diese Naht noch geschlossen werden.
ein Teil meines neuen Projektes
ein Teil meines neuen Projektes

Ganz dringend brauche ich ein neues Mitnahme-Projekt. Für das nächste Jahr plane ich eine kleine Serie mit … das verrate ich noch nicht. Manchmal braucht man ein Geheim-Geheim-Projekt. Aber vielleicht könnt ihr es ja auch erkennen. Auch das Bild davor gehört dazu.

Heute startet ein Pinterest-Kurs, an dem ich teilnehme. Dafür muss ich noch ein paar Fotos bearbeiten. Dies ist das erste Ergebnis eines neuen Pins. Das Foto ist aus der Reihe der Sockenreise “Route Industriekultur”. Hier kommt ihr zum letzten Beitrag (dort findet ihr auch die Links zu den davor geschriebenen).

Dafür habe ich schon eine erste Rückmeldung und muss noch mal nacharbeiten.
Dafür habe ich schon eine erste Rückmeldung und muss noch mal nacharbeiten.

Am frühen Abend fahre ich zu meinen Eltern.

Für mich zu groß - aber meine Mutter ist begeistert.
Für mich zu groß – aber meine Mutter ist begeistert.

Meine Mutter probiert die neuen Häkel-Booties an, die mir etwas groß sind. Gut, wenn man die kleinsten Füße der Familie hat, dann findet man auch noch andere Abnehmer.

Meine neue Entrelac-Mütze gefällt meinem Mann nicht wirklich. Aber hier könnte ich auch eine Abnehmerin finden.

Und ich schwöre - es ist Entrelac. Auch wenn es schwer zu erkennen ist.
Und ich schwöre – es ist Entrelac. Auch wenn es schwer zu erkennen ist.

Mein Vater wird im nächsten Monat 85 Jahre, und heute besprechen wir die Feier. Weinprobe ist das Stichwort.

Jetzt ist auch diese Feier organisiert.
Jetzt ist auch diese Feier organisiert.

Leider ist der Veranstaltungsort nicht gut beleuchtet – und so ist auf dem Foto nicht viel zu erkennen. Aber heute war auch geschlossen.

Jetzt schreibe ich “noch eben” den Blog-Beitrag zu Ende, den ich bereits vorbereitet hatte und füge die letzten Fotos ein, verlinke bei “12von12” und stricke dann noch eine Nadel an meiner Strickjacke.

5 Gedanken zu „An einem ganz normalen Dienstag …“

  1. Die Sache mit dem Körperanker finde ich super interessant! Das Prinzip kannte ich noch gar nicht. Damit werde ich mich auf jeden Fall ein bisschen näher auseinander setzen.
    Auch wenn du dir vorgenommen hast den Tag freizuhalten, bist du ja scheinbar trotzdem ziemlich fleißig gewesen 🙂 Aber hoffentlich waren das alles Dinge, die du gerne machst (bis auf den Zahnarztbesuch).

    Viele Grüße
    Inka von http://www.isbackontrack.de

  2. Ein schöner Bericht über den ganz normalen Dienstag und mit ganz vielen guten Fotos – ich habe ihm sehr gerne und mit einem Grinsen auf dem Gesicht gelesen als du über deinen Stresspunkt und über die medizinische Zahnreinigung berichtet hast. Den Tipp kann
    Wohl jedermann wirklich gut brauchen.
    liebe Grüße
    Bettina

  3. Hach, ich nehme mir so oft vor, dass ein Tag in der Woche nur mir gehört, aber irgendwie klappt das nie so richtig. Dafür entspanne ich dann bei einem guten Buch und das fast täglich.
    Ich finde toll, was du alles so machst und bestaune deine wunderschönen Handarbeiten.
    Mir hat dein Beitrag richtig gut gefallen und ich habe ihn gern gelesen.

    Liebe Grüße,
    Mo

  4. Wie Mo nehme ich mir gewissen Auszeiten vor, trage sie sogar manchmal in meinen Kalender, damit ich sie nicht vergesse, aber irgendwie klappt es selten. Ich hab ständig zu tun, stehe unter Dauerstrom. Muss ich definitiv ändern, ich weiß.

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